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GT4D - Hochfrequentes Fiepen
#1
Hallo zusammen,

ich habe im Bett-Kopfteil ein GT4D verbaut v2. Alles funktioniert wunderbar, nur wenn das Display an ist, hört man ein deutliches hochfrequentes Fiepen. Sobald das Display abgeschaltet hat ist auch dies Fiepen weg.

Gibts dazu eine Lösung? Sind die neueren GT4D´s in der Hinsicht besser? Evtl. tausche ich das dann gegen ein neues aus, wenn sich damit das Problem beheben lässt.

Grüße

Michael
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#2
Bei v2 müsste es sich um ein LCN-GT4D handeln, welches mit dem LCN-TED (der "gelbene" Aufnahme) montiert wird. Dort gab es bei einigen Exemplaren den Effekt, dass aus dem Pieper des Adapters ein leichtes Fiepen zu vernehmen ist. Sollte dies hier der Fall sein, wäre das Problem mit einem Austasuch des LCN-TED zu lösen. Hilfreich könnte es sein, mal den genauen Firmwarestand zu ermitteln. Nach einem Reset des Moduls wird das Firmwaredatum kurz im Display angezeigt.
Mit freundlichen Grüßen vom LCN-Team

H.Szlopsna
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#3
Hallo,

vielen Dank für die Info. Nach dem Redet zeigt sich " Feb 2011 " im Display.
Nur zu meinem Verständnis, was ist der Unterschied zwischen meinem und dem neuen LCN-TED?

Woher bekomme ich dann das Teil?

Grüße

Michael
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#4
In dem LCN-TED gab es eine kleine Layoutänderung, um Störungen zu entkoppeln. Bei der Version Feb 2011 ist dies jedoch defintiv nicht das Problem. Hier kommt als einzige Möglichkeit ein Bauteil- b.z.w. Montagefehler in Frage. Gerne können Sie das Modul zur Überprüfung in unser Werk einsenden. Wir werden dann prüfen, was die Ursache für diese Geräuschentwicklung ist.
Mit freundlichen Grüßen vom LCN-Team

H.Szlopsna
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#5
So, kurzes Update zum oben beschriebenen Problem:

Das GT4D fiept jetzt nicht mehr. Der Fehler lag am zu großen Abstand zwischen dem NU5 und dem GT4D.
Der war in bisher ca. 3,5m. Selbst mit kurzem Abstand von ca. 0,80cm fiept das GT4D, allerdings nicht mehr so laut.
Wenn ich das NU5 direkt ohne Verlängerung an das GT4D anschliesse ist Ruhe. Leider steht das in keiner mir bekannten Doku. Ich finde es aber erstaunlich, dass das Netzteil auf eine relativ kurze Strecke dermaßen in die Knie geht. Nachdem ich den Fehler gefunden und behoben hatte, hab ich jetzt leider nicht mehr Stromaufnahme und Spannung gemessen. Vielleicht mach ich das aber noch.

Gruß

Michael
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#6
In der Installationsanleitung des LCN-GT4D steht, das Netzteil soll in die UP-Dose installiert und mit dem Adapter (LCN-TED) verbunden werden. Damit ist eigentlich die UP-Dose gemneint, auf der auch das Display montiert wird, daher gäbe es keinen Grund, die Leitung zu verlängern. Daher sind hierzu auch keine Informationen gemacht.

Das Netzteil geht aber nicht in die Knie, wenn die Leitung länger wird. Das Netzteil regelt seinen Ausgang auf konstant 5V. Wird die Stromaufnahme zu hoch, dann würde die Spannung zusammenbrechen. Die Stromaufnahme wird höher, wenn der Widerstand hinter dem Netzteil sinkt. Da jedoch die 5V-Leitung zum Display in Reihe zu diesem liegt, und diese Leitung auch einen Widerstand hat, steigt der Gesammtwiderstand mit der Leitungslänge. Die Spannung des Netzteils kann also nicht einbrechen, auch wenn die Leitung hunderte Meter lang wird. Da aber über der Leitung eine Spannung abfällt, bricht sie natürlich am Verbraucher, also dem Display ein. Da kann das Netzteil aber nichts zu, sonst bräuchte es eine extra Sensorleitung, um die Spannung direkt am Display zu messen.

Das allerdings 80cm Leitung solch einen Widerstand haben, dass die Spannung merklich zusammenbricht, ist eher ungewöhnlich. Handelte es sich um eine extrem dünne Leitung ? Sinnvoll wäre es, die Spannung hinter der Verlängerung, direkt am Display zu messen. Bei den neueren Typen, die über den I-Anschluß versorgt werden, geben wir eine Leitungslänge von 20 m bei 0,8mm Durchmesser frei. Mit einer 0,8er Leitung kann also eigentlich die Verlängerung um 3,5 m kein Problem sein. Vielleicht prüfen Sie noch einmal in beiden Fällen (verlängert und nicht) die Spannung, direkt am eingeschalteten Display.
Mit freundlichen Grüßen vom LCN-Team

H.Szlopsna
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#7
Danke für die ausführliche Erklärung.

Ich habe jetzt leider nicht mehr die Original Anleitung zur Hand und kann nicht nachsehen.

Das GT4D war über ein 3,5m langes JY-(St)Y 2x2x0,8mm angeschlossen, im Kanal mit Trennsteg. Die Klemmstellen waren mit ordentlichen Wago-Federzugklemmen ausgestattet.

Das Phänomen solcher Brummspannungen kenne ich nur von Potentialverschleppungen. Die Spannung muss ja nicht immer hoch sein. Ich habe jedenfalls festgestellt, dass sich mit verkürzen der Leitung auf das Pfeiffen verringert.
Mit einer 2x0,75 war es nochmals besser. Ist es denkbar das kleine Ströme im mA Bereich über das - Potential vom I-Port zum Netzteil zurückfliessen. Diese würde ich mir durch den entstehenden Leitungswiderstand erklären.

Genauers würde aber da nur ein Oszi verraten.

Gruß

Michael
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