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Wäre eine GVS das richtige für mich?
#1
Hallo,
wir haben vor 17 Jahren ein Haus gebaut und haben dabei fast flächendeckend LCN implementieren lassen.
Für fast die gesamte Beleuchtung, Jalousien, Markise (mit Wetterstation), nur ohne Heizungssteuerung (da wir Fussbodenheizung haben, da macht das keinen Sinn).
Ich habe die Programmierung nach der Erstenrichtung durch den Elektriker dann selbst weiter durchgeführt, auch einige Erweiterungen mit weiteren Modulen habe ich selbst erledigt.
Es sind insgesamt 36 Module im Einsatz. Bisher ohne GVS, Tableaus oder ähnlichen "Schnickschnack".

Nun bauen wir im Garten gerade eine Bewässerungsanlage von Gardena mit 3x 24V Steuerventilen ein.
Ich habe kurz über das Smart Gateway und den dazugeh. Bewässerungscontroller von Gardena nachgedacht.
Der ist aber mit €350 recht teuer und braucht auch noch zwingend Cloud und legt dort auch Daten ab. Das geht gar nicht.
Jetzt prüfe ich gerade die Möglichkeiten, das anders zu lösen.
Da gibt es z.B. ein Projekt namens OpenSprinkler (ja, heißt so, nicht lachen) und dafür gibt es auch fertige Geräte oder auch Module zum Einsatz mit einem Raspi.
Preislich um die €200 aber eben eine dedizierte Insellösung.

Ich habe in der Verteilung noch ein ungenutztes LCN-REL an einem LCN-SH+ und damit könnte ich die Ventile auch steuern.
Dann könnte ich irgendwo an einer Wand ein paar Schalter passend programmieren ...
Aber dann wäre auch eine Kontrolle von beliebigem Browser praktisch und Zeitschaltprogramme.

Da wäre die Maximallösung eine GVShome, dazu noch weitere Lizenzen, das kommt zusammen auf ca. €1500.
So viel wollte ich eigentlich nicht ausgeben, aber immerhin könnte man damit ja auch noch andere Dinge tun.
Mir ist klar, daß das für die reine Bewässerungssteuerung völliger Overkill wäre. Das wäre nur der Auslöser, sowas anzuschaffen.

Frage an die versammelten Experten hier: würde in solchen Umständen diese Investition Sinn machen?
Gibt es coole andere Alternativen (OpenHAB ...) für eine Visualisierung/Steuerung des LCN?
Allerdings möchte ich auch nicht zu viel eigenen Zeitaufwand hineinstecken.
Ich bin zwar Informatiker und habe die nötigen einschlägigen theoretischen und praktsichen Kenntnisse, aber auch leider nur sehr wenig freie Zeit ...

Ich wäre dankbar für Anregungen und Erfahrungsberichte!
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#2
(Auch als Informatiker) plane ich dafür auch ein LCN-REL an einem LCN-SH zu nutzen. (Mir fehlen gerade noch die Infos, wo es gute, günstige 24V Ventile gibt.)
Eine Visualisierung würde ich erstmal mit LinHK machen, da ich das schon im Einsatz habe.
Interessant wäre allerdings die intelligente Steuerung/Regelung, die weitere Sensoren braucht (Taster, Zeitgeber/Kalender, Bewegungsmelder zum Sperren der Beregnung wenn Personen/Rasenmäher in der Nähe sind, Feuchtesensoren, Regen-/Wettersensoren).

Gruß, Martin - der schon wieder auf Regen wartet, damit sich die Zisterne füllt.
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#3
Moin...

Tja, lohnt sich die GVS? Oder irgendeine Visualisierung?
Ich verkaufe die GVS an Kunden (Bastellösungen wie OpenHAB kann ich mir da nicht erlauben) und nutze sie selbst eigentlich nur für die Aufzeichnung von Datenlogs.
Auch ist die Uhr mit Kalender hilfreich, aber das könnte ich ebenfalls anders, zb. mit GTxD und Transponder lösen.
Allerdings bietet eine Visualisierung wesentlich mehr Möglichkeiten der Überwachung und damit auch der Kontrolle der Anlage zwecks Energieeinsparung, was ja Heutzutage auch ein großes Thema ist. Hab vor einiger Zeit einige Videos zur GVS gemacht...
Man sollte auch die Hardware eines Raspi nicht überschätzen. Gerade bei komplexen Aufgaben ist dieser schnell vollkommen überfordert. Hatte einige Opensourcevisualisierungen mit dem Raspi 3 und 4 getestet und bin dabei schnell an die Grenzen der Soft und Hardware gestoßen, gerade wenn ich meine Kalenderfunktionen versuche voll auszuschöpfen. Als IT´ler sollte die Programmierung einer Uhr wenig Probleme bereiten, aber viele OS-Visus haben keine eigene eingebaut und man muss diese erst aufwändig implementieren.

mfg Carsten, dem sicher noch zig Dinge zu Visus einfallen...
Wenn jeder nur an sich denkt, dann ist doch an Jeden gedacht ...   Dance
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#4
Moin,
eine Visu ... - definitiv: ja (ich möchte es nicht mehr missen - mit allen 'Gimmicks', die damit möglich sind).
Angefangen habe ich das mal mit der alten LCN-W und dann immer mal wieder andere Lösungen probiert. Mir persönlich ist die Lizensierung der GVS zu teuer (bei ~50 Modulen im Haus) und der Zeitaufwnad zur Konfiguration ist auch nicht zu unterschätzen.
Schneller und preiswerter bin ich da mit IP-Symcon - außerdem habe ich die Möglichkeit auch andere Systeme anzubinden (bis hin zum KNX).
Unschlagbar finde ich dort die große und hilfreiche Community. So lässt sich oftmals nur mit c/p eine Lösung aus dem Forum finden - auch für eine Gartenbewässerung gibt es dort schon fertige Lösungen.
Es lohnt sich also für mein Gefühl schon mal 'über den Tellerrand' zu schauen - es gibt ja durchaus noch mehr Lösungen die LCN visualisieren können. Für "nur" eine Gartenbewässerung halte ich die GVS für 'oversized'.

Grüße, Uwe
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#5
Moin Uwe...

Ja, IPS hatte ich ganz verdrängt ... da steht aber auch wieder eine kommerzielle Firma hinter, die ich im Zweifel in Regress nehmen kann, im Gegensatz zu OS-Lösungen.

mfg Carsten
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#6
Solche Lösungen/Firmen gibt es ja schon noch mehrere ... einzige mir bekannte Ausnahme ist da OpenHab (das würde ich auch nicht 'verkaufen').

Meine "Bindung" zum Symcon wurde aber in den Jahren auch gefestigt, wenn man mal am Sonntagnachmittag (oder auch abends nach 21h) eine Fehlermeldung ins Forum schreibt und 15 Minuten später als Antwort ein "Fix ist im LifeUpdate" bekommt.
Da probiert man dann schon gar nicht mehr ob andere das auch können Angel 

Grüße, Uwe
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#7
Danke für den Input bisher.

Ja, über LinHK und IP-Symcon hatte ich schon mal gelesen, aber bei meiner Frage nicht an die gedacht.

Ein Raspi 3B+ liegt gerade unbenutzt herum ... die LinHK-Software kommt aber auch auf €300 und dann braucht man lt. Bus-Profi nochmal für €95 zwingend das Calculator-Modul dazu?
Stimmt das? Klingt etwas merkwürdig ... wenn es zwingend erforderlich ist, wieso ist es dann nicht in der Grundlizenz mit drin.

Wie aufwendig ist damit eine Visualisierung? Ist das viel mühselige Arbeit oder kommt man da auch schnell zu einem brauchbaren Ergebnis?
(Ich brauche keinen Grundriss bzw. Bild drin, mir reicht eine Liste von Buttons ...)

Zu IP-Symcon ...
Worauf läßt man das normalerweise am besten laufen? Mini-PC? Windows oder Linux? Raspi?
Die Hardware-Anforderungen scheinen nicht hoch zu sein.
Interessant: es läuft wohl auch auf Synology. Da hab ich eine daneben stehen ...
Und auch auf Docker ... meine Synology hat eine Intel-CPU und kann Docker ...

Was ich nicht finde, ist, wie die IP-Symcon-Software mit dem LCN kommuniziert?
Wie geht das? Reicht da mein LCN-PKU?
Oder brauche ich noch eine PCHK-Lizenz zusätzlich?
Oder kann IP-Symcon über ein LinHK gehen (wie LCN-PRO)?
Dann kann ich aber auch gleich erstmal mein Glück nur mit LinHK allein versuchen ...

Danke!
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#8
Moin,
meine LinHK-Zeiten sind (leider) vorbei - den aktuellen Stand kann ich also nicht sicher wiedergeben. Zu meiner Nutzungszeit war die Konfiguration reine Tipparbeit in Javascript. Die Ausgabe ist dem PCK-Protokoll sehr ähnlich, ich konnte seinerzeit auch Symcon problemlos koppeln. LinHK benötigt aber einen eigenen Raspberry, darauf ist keine weitere Software möglich.

Nach mehrfachen "typischen" Windowsproblemen habe ich mein Symcon mal auf einen RasPi 2 umgezogen. Dafür gibt es auch die PCHK-Software zur Kopplung (hatte ich vorher auch schon unter WINx mit einem PK(U) in Betrieb - PCHK+PCHKL um mit Pro und Visu zugreifen zu können). Das läuft heute noch ...
Beim RasPi stirbt (auch "typisch") aber irgendwann die SD-Karte, deshalb verkaufe ich in Neuanlagen seit Verfügbarkeit nur noch das PKE (auch dort sind 2 Zugänge PCHK enthalten) und deren Symbox (mit eigenem SymOS, also ähnlich wie LinHK). Umzüge auf andere Systeme sind immer problemlos über ein Backup möglich, da geht eigentlich alles was 'gängig' ist. Nur eine PCHK im Docker-Container habe ich noch nicht gesehen. Den für mich größten Charme hat die mögliche Kopplung an andere Systeme - von Sonos, Hue &Co bis hin zum KNX ist da (fast) alles möglich. Auch alle gängigen Sprachsteuerungen sind verfügbar, mit "Alexa, mach das Licht aus" sind dann bei mir z.B. die LCN-RT in Rente gegangen.

Grüße, Uwe
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#9
Also braucht man für Symcon noch PCHK oder LinHK zusätzlich, lese ich da heraus. Das ist für mich wohl erstmal Overkill.
Ich würde mir dann wohl erstmal LinHK zulegen (Raspi vorhanden) und mal sehen, wie weit ich damit komme.

Ich denke PCHK/Linux im Docker auf Synology geht wohl eher nicht (wie kriegt man das USB vom PKU da stabil rein ...).
Und dann hätte ich ja auch noch keine Visualisierung oder externe Steuerung damit allein.

Dinge wie "Alexa mach das Lich aus" sind mir egal. Hab nicht mal so ein Gerät und hab das auch nicht vor, gar nie nicht.
Sonos brauche ich auch nicht. Licht ist eh schon alles LED via LCN-Modulen. Also auch kein Hue.

PS: SD-Karte mit Raspi ist m.W. kein Problem, wenn man die richtige verwendet (Industrial ...).
Oder es kommt für /var usw. ein kleiner "richtiger" USB-Stick zusätzlich dran, der mehr Schreiblast verträgt.
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#10
Moin,

bin neu hier im Forum.

Wir haben letztes Jahr unser Haus saniert. Dabei haben wir überall LCN gelegt. Licht, Markisen, Rollläden, Wetterstation einige GT6-Taster uvm. ist über LCN steuerbar.

Nun möchte ich gerne alles via App steuern können und werde nicht so richtig schlau aus den Programmen.

Es gibt auf der einen Seite GVS (home) und auf der anderen Seite Linhk. 

Wo genau sind da jetzt die Unterschiede? Ich hatte überlegt, GVS über einen Pi laufen zu lassen, dazu benötige ich also GVS und PCHK, richtig? Wäre minimal günstiger als GVS home inkl. PCHK und GVS - wenn ich das richtig verstehe.

Kaufe ich mir Linhk, brauche ich kein PCHK, dabei steht allerdings, nur eine Verbindung. Heißt das, ich könnte über LCN Pro nicht mehr zugreifen?

Wo genau sind die Unterschiede zwischen GVS und Linhk?

Beste Grüße

Jim

Ps. ich wollte keinen neuen Thread aufmachen, da dieser hier ja schon vorhanden ist.
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